14.06.21

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Wasserspender - der Umwelt zuliebe

Höher, schneller, weiter: Plastik passt scheinbar genau in unsere heutige, schnelllebige Zeit.
Es ist so vielfältig verwendbar, günstig, einfach transportabel. Und vor allem vermeintlich schnell zu entsorgen. Aber ist es wirklich so simpel?
Die kürzeste Antwort: nein. 

Warum?

 

Plastik ist mit der Entsorgung nicht verschwunden. Es verrottet nicht.

Werfen wir einen Blick auf die Zahlen: Weltweit werden in etwa 20.000 PET-Flaschen pro Sekunde verkauft.
Das sind rund 1.000.000 Plastikflaschen pro Minute.
Eine. Million. Pro Minute!

Und im Gegenzug dazu dauert es beinahe 500 Jahre, bis sich eine Plastikflasche in der Natur zersetzt. Noch in hunderten von Jahren wird also jede einzelne PET-Flasche, die jemals hergestellt, entsorgt und nicht verbrannt wurde ( ein kurzer Exkurs dazu: Wenn PET verbrannt wird, also das Gemisch, aus dem Plastikflaschen bestehen, entstehen Kohlendioxid und Kohlenmonoxid. Kohlendioxid, gerne auch Treibhausgas genannt, ist mitverantwortlich für die Klimaerwärmung. Das freigesetzte Kohlenmonoxid ist ein immens gefährliches Atemgift, somit vor allem für Mensch und Tier schädlich), irgendwo auf unserem schönen blauen Planeten existieren.

Noch dazu ist Plastik chemisch instabil. Kleinste Plastikpartikel (Microplastik) gelangen so jederzeit an die Luft, in den Boden oder ins Grundwasser, zusätzlich mit den Partikeln, die der Mensch im täglichen Umgang mit Plastikprodukten wie eben PET-Flaschen, oder auch Plastikboxen und –tüten aufnimmt. Und das Kunststoff im menschlichen Organismus nichts zu suchen hat, ist hinlänglich bekannt.
Das Plastik, das jeden Tag produziert, verwendet und entsorgt wird, hat also drastische Auswirkungen, nicht nur auf die Umwelt, sondern auch unsere Gesundheit.

 

Was können wir gegen Plastikmüll unternehmen?

Dank der medialen Aufklärungsarbeit werden wir uns aber zum Glück zunehmend der katastrophalen Auswirkungen von Kunststoffabfällen und deren Entsorgung auf uns und die Natur bewusst.

Wie kann jede einzelne Person, ob privat oder auf der Arbeit, die negativen Auswirkungen von Plastik also begrenzen?
Das kann bereits im Kleinen beginnen. Fragen Sie sich, ob Sie wirklich in Kunststoff verpacktes Obst oder Gemüse kaufen müssen, oder ob der Einwegbecher für Ihren täglichen Kaffee nötig ist.

Und falls Sie bisher Wasser in PET-Flaschen kaufen, durchbrechen Sie Ihre alten Gewohnheiten und verwenden Sie Wasserfilter oder Wasserspender mit Gallonensystem wie unseren SlimCool.
Gallonen werden bis zu 50-mal wiederverwendet und sind recyclebar.

Es ist für jeden Einzelnen möglich, umweltbewusster zu konsumieren und zu handeln. Auch... nein, gerade in der heutigen Zeit.